Caritas-Ambulante Pflege gGmbH - Wie viel kostet die häusliche Pflege und Versorgung?

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Wie viel kostet die häusliche Pflege und Versorgung?
Wer kommt für die Kosten auf?
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Wie viel kostet die häusliche Pflege und Versorgung?

Wir machen Ihnen unsere Kosten transparent

Pflege wird von Menschen an Menschen gemacht. So entstehen gewisse Kosten, deren Hintergründe wir Ihnen gern erläutern.
Wir möchten Ihnen die Kosten möglichst transparent machen. Deshalb können Sie die aktuelle Kostenübersicht der Caritas-Ambulanten Pflege gGmbH als pdf downloaden.
An zwei konkreten Beispielrechnungen für zwei typische Fälle zeigen wir Ihnen wie die Kostentabelle genutzt wird.

Wir informieren Sie darüber hinaus, wer die Kosten übernimmt und geben Ihnen Hinweise für die Beantragung einer Pflegestufe.

 

Hintergründe zu den Pflegekosten

Die Einrichtungen der Caritas Bremen unterscheiden sich von Unternehmen der Wirtschaft in einem entscheidenden Punkt: Sie entspringen nicht der Zielsetzung, Gewinn zu machen, sondern sie dienen der Verwirklichung unserer sozial-karitativen Aufgabe. Doch Pflege ist kostenintensiv, da sie von Menschen geleistet wird. Als kirchliche Einrichtung zahlen wir unseren Mitarbeitern einen Tariflohn für ihre Pflegetätigkeit.

Die Pflegekassen dürfen ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege nur durch Pflegeeinrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Der Versorgungsvertrag wird zwischen dem Träger der Pflegeeinrichtung und den Landesverbänden der Pflegekassen im Einvernehmen mit den örtlichen Trägern der Sozialhilfe abgeschlossen.
In dem Versorgungsvertrag sind Art, Inhalt und Umfang der allgemeinen Pflegeleistungen festzulegen, die von der Pflegeeinrichtung während der Dauer des Vertrages für die Versicherten zu erbringen sind.

Die Leistungsentgelte für die ambulante Pflege werden meist für ein Jahr zwischen der Einrichtung und den öffentlichen Leistungsträgern (Pflegekassen, Sozialhilfeträger) nach den einschlägigen Vorschriften des Sozialgesetzbuches XI (SGB XI) vereinbart.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) wacht im Auftrag der Pflegekassen über die Qualität der Pflege- und Betreuungsleistungen.

 


Die Leistungsentgelte der Caritas-"Gepflegt zu Hause gGmbH"

Wir möchten Ihnen die Kosten möglichst transparent machen. Deshalb können Sie hier die detaillierte aktuelle Kostenübersicht der Caritas-Ambulanten Pflege gGmbH als pdf downloaden.


 
Download
Kosten Caritas-"Gepflegt zu Hause gGmbH" Stand 1.1.2010
 

 

Bei Fragen können Sie sich gern an uns wenden, wir helfen Ihnen schnell und kompetent.

 

Beispiel-Rechnungen für zwei Pflegepakete

An dieser Stelle möchten wir Ihnen an zwei Beispielrechnungen für typische Leistungen der Grundpflege zeigen, an denen die anfallenden Kosten und deren Erstattung durch die Pflegekasse transparent werden.

Als Leistungskomplex (LK) werden die unter einen Begriff zusammengefassten Leistungen bezeichnet. Beispielsweise beinhaltet der "LK1" die so genannte "kleine Morgentoilette", also Hilfe beim Verlassen des Bettes, Auskleiden, Teilwaschen, Ankleiden, Mund- und Zahnpflege, Kämmen.

Die medizinische Behandlungspflege (etwa Verbandswechsel oder die Überwachung des Blutdruckes) werden direkt von uns mit der Krankenkasse abgerechnet.
Den Eigenanteil, den Sie bei der Behandlungspflege tragen müssen stellt Ihnen Ihre Krankenkasse direkt in Rechnung. Im Allgemeinen sind das derzeit (Stand: Januar 2010): Eine Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten der ersten 28 Kalendertage der Leistungsinanspruchnahme je Kalenderjahr und zusätzlich 10 Euro je Verordnung.

 

Beispiel 1

Sie sind in Pflegestufe I eingruppiert und möchten zweimal wöchentlich geduscht werden.

Das bedeutet:

2 x pro Woche eine große Morgentoilette (LK 3) zu 18,27 &euro und
2 x eine Wegepauschale (LK 20) zu 2,03 &euro

2 x 18,27 &euro = 36,54 &euro
2 x   2,03 &euro =   4,06 &euro
wöchentlich = 40,60 &euro

Der wöchentliche Betrag wird mit dem Faktor 4,35 auf den vollen Monat hochgerechnet und man erhält durchschnittliche Kosten von 176,61 &euro pro Monat.
Da in der Pflegestufe I bis zu 440 &euro an "Sachleistungen" zum Bezahlen eines Pflegedienstes zur Verfügung stehen, wird sogar noch ein anteiliges Pflegegeld an Sie beziehungsweise an Ihre pflegenden Angehörigen ausgezahlt.

 

Beispiel 2

Sie sind in Pflegestufe II eingruppiert und benötigen täglich morgens umfangreiche Hilfe bei der Körperpflege und bei der Nahrungsaufnahme und täglich abends noch einmal Hilfe durch eine so genannte "kleine Abendtoilette".

Hier dazu die Beispielrechnung:

Anzahl Leistung

jew. Kosten

Kosten pro Woche

7 x große Morgentoilette LK 3

 18,27 &euro

127,89 &euro

7 x Zubereiten einer sonst. Mahlzeit LK 17

 2,44 &euro

17,08 &euro

7 x Hilfe bei d. Nahrungsaufnahme LK 6

10,15 &euro

71,05 &euro

5 x Wegezeit an Wochentagen LK 20

2,03 &euro

10,15 &euro

2 x Wegezeit an Wochenenden LK 20

3,25 &euro

6,50 &euro

7 x kleine Abendtoilette LK 2

8,12 &euro

56,84 &euro

5 x Wegezeit an Wochentagen LK 20

2,03 &euro

10,15 &euro

2 x

Wegezeit an Wochenenden LK 20

3,25 &euro

6,54 &euro

wöchentliche
Kosten

--- ---

306,16 &euro



Für die Endsumme der monatlichen Kosten werden die wöchentlichen Kosten mit dem Faktor 4,35 multipliziert. Es ergibt die Summe 1331,80 &euro.
Bei der Eingruppierung in die Pflegestufe II erhalten Sie monatlich so genannte "Sachleistungen" für die Bezahlung eines ambulanten Pflegedienstes in Höhe von 1040 &euro.

Sie müssen also nur noch den Betrag von 291,80 &euro selbst übernehmen.

Hier informieren wir Sie darüber hinaus, wer die Kosten übernimmt, wenn Sie sie selbst nicht tragen können und geben Ihnen Hinweise für die Beantragung einer Pflegestufe.

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie weitere Fragen haben. Wir helfen Ihnen gern weiter.